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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Unsere Weltmeister

12. 02 2009 15:00:00

(Liberec – Tschechisches Pressebüro, eigener Artikel) Die diesjährige FIS Weltmeisterschaft Liberec 2009 ist die erste in der Geschichte der Tschechischen Republik. Um die Meisterschaftsmedaille wurde aber in der ehemaligen Tschechoslowakei bereits im letzten Jahrhundert gekämpft. Im Jahr 1925 fand die Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren in Jánské Lázně im Riesengebirge statt und 1970 in Štrbské Pleso in der Hohen Tatra.
 
Von beiden Meisterschaften haben die damaligen tschechoslowakischen Sportler Medaillen aus dem wertvollsten Metall mitgebracht. Wie geht es wohl in Liberec aus_ Werden die tschechischen Repräsentanten auch hier mit der Tradition fortfahren und Gold gewinnen_ Verteidigt Martin Koukal den Meistertitel aus Val di Fiemme_ Gewinnt Lukáš Bauer Gold_ Und unsere Skispringer und Kombinationsläufer_ Werden sie im schönen Areal Ještěd Erfolg haben_ Das alles sind Fragen, auf deren Antwort wir nur noch ein paar Tage warten ...
 

Die tschechischen und tschechoslowakischen Weltmeister in den klassischen Skidisziplinen

Nordische Kombination
Otakar Německý – Jánské Lázně 1925
Rudolf Burkert – Cortina d´Ampezzo 1927
Ladislav Rygl – Štrbské Pleso 1970
 
Langlauf
Otakar Německý – Langlauf auf 18 km – Jánské Lázně 1925
Franz Donth – Langlauf auf 50 km – Jánské Lázně 1925
Martin Koukal – Langlauf auf 50 km – Val di Fiemme 2003
Kateřina Neumannová – 10 km Oberstdorf 2005 und 10 km Sapporo 2007
 
Skisprung
Willen Dick – Jánské Lázně 1925 – mittlere Schanze
Jiří Raška – Grenoble 1968 – mittlere Schanze
Jiří Parma – Oberstdorf 1987 – mittlere Schanze
 
*    *    *   
 

Otakar Německý (1902-1967)

Tschechoslowakischer Repräsentant in der nordischen Kombination und im Langlauf. Kam aus Nové Město in Mähren. Von den FIS Weltmeisterschaften im klassischen Skifahren brachte er insgesamt drei Medaillen mit – im Jahr 1925 aus Jánské Lázně zweimal Gold – für die nordische Kombination und den Langlauf auf 18 km. Silber bekam er 1927 in Cortinna d’Ampezzo.

Rudolf Burkert (1904-1985)

Deutsch- tschechoslowakischer Sportler in der nordischen Kombination und im Skisprung. Er wurde in Polubném im Riesengebirge geboren, nach dem Krieg wurde er nicht vertrieben und lebte in Tanvald. Er arbeitete in der Glashütte in Polubném. Sein größter Erfolg war die Bronzemedaille auf den II. Olympischen Winterspielen in St. Moritz beim Skispringen mit 57 m und 59,9 m. Er war Weltmeister in der nordischen Kombination im Jahr 1927 (Cortina d’Ampezzo) und zweiter bei der WM 1933 im Skisprung. Im Jahr 1968 emigrierte er in die BRD, wo er 1985 starb.

Franz Donth

Er lief für die Tschechoslowakei in der nordischen Kombination und im Langlauf, auf der WM 1925 in Jánské Lánzně erlangte er den Weltmeistertitel im Langlauf auf 50 km.

Willy Dick

Tschechoslowakischer Repräsentant im Skisprung, bekam den Weltmeistertitel auf der mittleren Schanze in Jánské Lázně 1928. An den Olympischen Winterspielen 1928 konnte er sich aufgrund einer Verletzung nicht beteiligen.

Jiří Raška (geb. 4. 2. 1941 in Frenštát pod Radhoštěm)

Der tschechische Jahrhundertskifahrer und einzige tschechische Skispringer in der Geschichte, der je eine olympische Medaille gewonnen hat, was auf den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble geschehen ist. Für diesen Sieg bekam er heimlich 10.000 Kronen und einen neuen Fernseher. Das angebotene Auto, ein Škoda 1100 MB, musste er als olympischer Amateur ablehnen und so fuhr er ein Jahr mit einer Fabriknummer und kaufte den Wagen ein Jahr später mit einem Preisnachlass. Er trainierte unter der Leitung von Zdeňek Remsy, er war im Klub Dukla Liberec. Jiří Raška fungierte als Trainer, die Sprungskier hatte er zum letzten Mal 1979 beim Wettkampf der Veteranen an. Er ist Großvater von Jan Mazoch.

Ladislav Rygl sen.

Tschechoslowakischer Repräsentant in der nordischen Kombination. Gewann auf der Weltmeisterschaft 1970 in Štrbské Pleso. Bei den Sprüngen erlangte er zwar nur Platz 8, aber durch einen herausragenden Langlauf erlangte er in der Gesamtsumme der beiden Wettkämpfe einen unerwarteten Sieg. Er ist der Vater des ehemaligen Kombinationsläufers Ladislav Rygl jun.

Jiří Parma (geb. 9. 1. 1963 in Frenštát pod Radhoštěm)

Tschechoslowakischer Repräsentant im Skisprung, zusammen mit Pavel Ploc hatte er in den 80er Jahren den größten Anteil an den Erfolgen der tschechischen Skispringer. Er startete auf drei Olympischen Winterspielen, 1988 in Calgary erreichte er um einen Meter keinen Medaillenplatz und wurde fünfter. Sein größter Erfolg war der 1. Platz auf der Weltmeisterschaft 1987 in Oberstdorf, wo er die damalige Legende, den Finnen Matti Nykanen, besiegte.

Martin Koukal (geb. 25. 9. 1978 in Novém Městě na Moravě)

Tschechischer Weltmeister im Langlauf auf 50 km, den Titel gewann er 2003 in Val di Fiemme. 2003 wurde er auch zum König der weißen Spur ernannt. Von den derzeitigen tschechischen Weltmeistern ist er der einzige, der immer noch aktiv ist und in Liberec an den Start geht. Außer dem Langlauf bezwingt er auch gerne große Berge. Auf 8000 m über dem Meeresspiegel klettert er ohne Sauerstoffgerät (Cho Oyu 8201 m im Jahr 2004).

Kateřina Neumannová (15. 2. 1973 in Písek)

Mehrfache Königin der weißen Spur, erfolgreichste Skifahrerin in der Geschichte des tschechischen Sports. Während ihrer Karriere nahm sie an fünf Olympischen Winterspielen teil, von denen sie eine Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedaille mitgebracht hat. 1993 wurde sie auch Juniorenweltmeisterin. 2005 wurde sie Weltmeisterin im Langlauf auf 10 km im Freistil in Oberstdorf und 2007 verteidigte sie ihren Titel im japanischen Sapporo.
 
(mh in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Pressebüro)
 
 

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