Die Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren
02. 10 2008

Zum klassischen Skifahren gehören diese Disziplinen:
- Skilanglauf
- Skisprung
- Wettläufe der nordischen Kombination, früher Kombinationslauf.
Auf die Form der Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren hatte die Entwicklung der Ausrüstung, Ausstattung, die Auswahl der Strecken und die Schanzenkonstruktion wie auch ihre Aufbereitung einen Einfluss.
Die Entwicklung ermöglichte so wie im Skilanglauf als auch im Skisprung die Benutzung neuer Techniken. Das alles führte die Internationale Skiföderation (FIS) zur Erweiterung des WM- Programms. Es kam zu einer Erweiterung der Wettkämpfe, zu Änderungen in den Streckenlängen und Größen der Sprungschanzen.
Im folgenden Überblick sind die einzelnen Jahrgänge der Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren aufgeführt:
Rendez-vous Races 1925, Jánské Lázně, Tschechoslowakei
Rendez-vous Races 1926, Lahti, Finnland
Rendez-vous Races 1927, Cortina d´Ampezzo, Italien
Im Gegensatz zur FIS nennen manche Autoren die WM „Rendez-vous Races“.
II. Olympischen Winterspiele 1928, St. Moritz, Schweiz.
Zum ersten Mal wurden neben den Olympiasiegern auch Weltmeister ausgerufen. Das gleichzeitige Ausrufen der Olympiasieger und Weltmeister aus einem Wettkampf dauerte bis ins Jahr 1980, d. h. bis zu den 13. Olympischen Winterspielen in Lake Placid, USA.
FIS Races 1929, Zakopane, Polen
FIS Races 1930, Oslo, Norwegen
FIS Races 1931, Oberhof, Deutschland
III. Olympischen Winterspiele 1932, Lake Placi, USA
FIS Races 1933, Innsbruck, Österreich
FIS Races 1934, Sollefte?, Schweden
FIS Races 1935, Vysoké Tatry, Tschechoslowakei
Auch die „FIS Races“ werden entgegen der Meinung des FIS manchmal als Weltmeisterschaften bezeichnet.
IV. Olympischen Winterspiele 1936, Garmisch- Partenkirchen, Deutschland
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1937, Chamonix, Frankreich
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1938, Lathi, Finnland
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1939, Zakopane, Polen
V. Olympischen Winterspiele 1948, St. Moritz, Schweiz
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1950, Lake Placid, USA
VI. Olympischen Winterspiele 1952, Oslo, Norwegen
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1954, Falun, Schweden
Auf dieser WM starteten zum ersten Mal Sportler aus der Sowjetunion und das mit großem Erfolg.
VII. Olympischen Winterspiele 1956, Cortina d’Ampezzo, Italien
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1958, Lathi, Finnland
VIII. Olympischen Winterspiele 1960, Squaw Valley, USA
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1962, Zakopane, Polen
IX. Olympischen Winterspiele 1964, Innsbruck, Österreich
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1966, Oslo, Norwegen
Die dominierenden Sportler dieser WM waren der einheimische G. Eggen und eine Wettkämpferin aus der Sowjetunion.
X. Olympischen Winterspiele 1968, Grenoble, Frankreich
Auf diesen Olympischen Spielen haben sich vor allem Sportler aus Mitteleuropa durchgesetzt (Sprünge - J. Raška, CZ, 30 km - F. Nones, ITA).
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1970, Hohe Tatra, Tschechoslowakei
Die Nordkombination gewann hier der tschechoslowakische Repräsentant L. Rygl.
XI. Olympischen Winterspiele 1972, Sapporo, Japan
Die erste Medaille für die Tschechoslowakei gewann im Langlauf H. Šikolová.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1974, Falun, Schweden
Auf dieser WM gewannen die Tschechoslowaken vier Medaillen (B. Paulů, S. Henych, Höhnl + Staffellauf der Frauen). Hier setzten sich deutlich Kunststoffskier durch.
XII. Olympischen Winterspiele 1976, Innsbruck, Österreich
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1978, Lathi, Finnland
XIII. Olympischen Winterspiele 1980, Lake Placid, USA
Von diesen Olympischen Spielen brachte K. Jeriová eine Medaille nach Hause.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1982, Oslo, Norwegen
Auf dieser WM feierten die schwedischen Sportler große Erfolge und in den Disziplinen für die Frauen die einheimischen Sportlerinnen.
Seit dem Jahr 1985 wird die Weltmeisterschaft alle zwei Jahre unabhängig von den Olympischen Winterspielen ausgetragen:
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1985, Seefeld, Österreich
Auf dieser WM benutzten einige Sportler zum ersten Mal die Carvingtechnik, was zu heißen Diskusionen unter den Funktionären der FIS führte.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1987, Oberstdorf, Deutschland
Auf dieser WM gaben es zum ersten Mal einzelne Wettkämpfe in der klassischen und Carvingtechnik.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1989, Lathi, Finnland
Im Staffellauf der Männer bekam die Tschechoslowakische Mannschaft eine Medaille.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1991, Val di Fiemme, Italien
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1993, Falun, Schweden
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1995,Thunder Bay, Ontario, Kanada
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1997, Trondheim, Norwegen
Auf dieser WM gewann die Russin Jelena Välbe historisch zum ersten Mal fünf Goldmedaillen.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 1999, Ramsau, Österreich
Zum ersten Mal wurde der Kombinationssprint auf 7,5 km gelaufen.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 2001, Lathi, Finnland
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 2003, Val di Fiemme, Italien
Beim Langlauf der Männer auf 50 km im Freistil wurde der tschechische Repräsentant M. Koukal Weltmeister.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 2005, Oberstdorf, Deutschland
Auf dieser WM hatten K. Neumannová und D. Kožíšek mit M. Koukal hervorragende Ergebnisse.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 2007,Sapporo, Japan
Auf dieser WM gewannen K. Neumannová und D. Kožíšek mit M. Šperl Medaillen.
Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren 2009, Liberec, Tschechische Republik
Für einen besseren Überblick stellen wir Ihnen noch weitere Angaben über die anderen Olympischen Winterspiele:
XIV. Olympischen Winterspiele 1984, Sarajevo, Jugoslawien
XV. Olympischen Winterspiele 1988, Calgare, USA
XVI. Olympischen Winterspiele 1992, Albertville, Frankreich
XVII. Olympischen Winterspiele 1994, Lillehammer, Norwegen
XVIII. Olympischen Winterspiele 1998, Nagano, Japan
XIX. Olympischen Winterspiele 2002, Salt Lake City, USA
XX. Olympischen Winterspiele 2006, Turin, Italien
(Zusammengestellt von J. Honců, red; ub. hs)














