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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Editorial

03. 03 2008

Sehr geehrte Sportfreunde,
 
dreizehn glückliche Skijahre trat ich für DUKLA Liberec an. Nun habe ich die Ehre, ein Team der Menschen zu leiten, das jetzt in Liberec die Veranstaltung, der in der Tschechischen Republik nichts gleichkommt, vorbereitet- die Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren. Es stimmt ja, es ist schon lange her. In den Zeiten, wo die Geschichte des Skifahrens anfing, waren in der Tschechoslowakei die damaligen besten Skifahrer zu Gast. Schon die zweite Weltmeisterschaft fand in den in der Nähe gelegenen Janské Lázně statt. Es war im Jahre 1925, wo viele unsere guten Skiläufer, zum Beispiel Otakar Německý, der einen 18-km-Wettkampf gewonnen hat, in die Geschichte eingegangen sind. Wenn wir das zweifache Gastieren der Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren in den Jahren 1935 und 1970 in der Hohen Tatra dazuzählen, sind wir am Ende der Aufzählung. Mehrmals hat uns die Internationale Ski Föderation (FIS) das Veranstalten der Meisterschaft verweigert. Deshalb bin ich jetzt daran interessiert zu zeigen, dass wir die Wettkämpfe in Liberec auf dem höchsten Weltniveau veranstalten können, genauso wie es in Oberstdorf, Val di Fiemme, Sapporo, Lahti, Falun, Oslo oder wo auch immer der Fall war. Ich bin mir dessen bewusst, dass es ohne Menschen, die sich für die gleiche Sache einsetzen, nicht ginge.
 
Wenn ich in die längst vergangenene oder auch weniger entfernte Geschichte des tschechischen Skifahrens zurückschaue, ganz zu schweigen von der Gegenwart, kommen mir Namen unserer hervorragenden Sportler in den Sinn, die zu den Legenden der Weiβen Spur, auf den Sprungschanzen oder in anderen Disziplinen geworden sind. Zu den früher geborenen sehe mit Bewundern auf, wenn ich mir vorstelle, unter welchen Bedingungen sie ihre Medaillen erkämpft haben. Es fallen mir folgende Namen ein: Raška, Henych, Bečvář, Rygl, Ploc, Jeriová, Paulů, Palečková, Charvátová, Matura, Churavý, Sakala, Koukal, Bauer, Valenta, Janda, Záhrobská und viele andere. Ich halte es nicht für unbescheiden, mich zu denen einzureihen und gleichzeitig füge ich hinzu, dass wir das tschechische Skifahren zur Welt-Extraklasse erhoben haben. Aber im gleichen Atemzug muss ich hinzufügen, dass sich hinter unseren Sporterfolgen jede Menge Mitarbeiter, Trainer, Einschmierer, Techniker, Ärzte, Masseure und anderer, einschlieβlich vieler namenloser Funktionäre und Freiwillige versteckt, die es fertig brachten, Sportwettkämpfe auf verschiedenen Niveaus vorzubereiten.
 
Nun haben wir eine einzigartige Chance beweisen zu können, dass wir fähig sind, in die Extraklasse des Weltskifahrens einzutreten und auch auf dem Gebiet der Veranstaltung und der Organisierung, und uns zu den Begriffen einzureihen, wie Lahti, Oslo, Val di Fiemme oder Sapporo.
 
Meiner Meinung nach stellt das Jahr 2009 einen „Nullpunkt“ in der neuzeitlichen tschechischen Skigeschichte dar. Normalerweise kann nur einer der Wettkämpfer gewinnen, wenn es sich nicht gerade um einen "toten Wettkampf" handelt. Ich wünsche mir sehr, dass wir in Liberec alle gewinnen. Bemühen wir uns mit vereinten Kräften zu beweisen, dass die tschechische Skibewegung einheitlich ist, viel Potenzial hat und im Vergleich zu Ausland standhält. Ich freue mich darauf, dass wir die mutigen Männer (und in Liberec zum ersten Mal auch die Frauen) auf den am Hang des Ještěd erbauten Sprungschanzen bewundern werden. Das ganze Skigelände, einschließlich der beiden Sprungschanzen, wurde gründlich renoviert. Es wurde hier ein ganz neuer Turm für die Skiedsrichter gebaut, eine Seilbahn für die Wettkämpfer und andere Objekte, die zu einem Spitzenumfeld für die Wettkämpfer, Skiedsrichter und Journalisten beitragen. Gründlich wurde auch der Zugang zum Skigelände geändert. Für die Zuschauer wurden neue Tribünen erbaut.
 
Ich gebe schon jetzt zu, dass ich höchstwahrscheunlich meine ehemaligen Kollegen in der Langlaufspur beneiden werde. Nicht nur um ihre Kondition, sondern auch um das einmalige und schwer definierbare Gefühl, das man auf der Startlinie verspürt. Vielleicht wird es mir Leid tun, dass ich mit ihnen den Schritt nicht halten kann, wenn wir auf den höchsten Berg von Vesec hinauflaufen, aber auf der anderen Seite wird mich trösten, dass ich von der weiβen Spur nicht weit weggelaufen bin. Als ich durch das neue Skilaufgelände in Vesec gegangen bin und mich an andere Skigelände der Sportzentren in der ganzen Welt erinnert habe, bin ich dazu gekommen, dass sich unter den Wettkämpfern bald herumsprechen wird, das die Strecken in Liberec sehr anstrengend sind. Ihre Platzierung im freiem Terrain wird auch für den Zuschauer sehr interessant sein, weil sie einen guten Überblick über das Geschehen auf der Strecke haben werden.
 
Und letztendlich werde ich mit euch vor den Skifahrern, die es an einem Tag schaffen, an der weiβen Spur und auch auf den Sprungschanzen anzutreten, den Hut ziehen. Die nordische Kombination halte ich für eine sehr anstrengende Sportdisziplin.
 
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit euch allen, die gewünscht haben, dabei zu sein. Ich bin sehr froh, dass ich mich in der Einstellung der meisten Funktionäre der Skiklubs aus der ganzen Republik nicht verrechnet habe, die uns Hilfe angeboten haben. Gerade dank ihrer aufopfernden Arbeit fürs Skifahren können an unserer Weltmeisterschaft alle aktiven tschechischen Skifahrer teilnehmen. Natürlich schätze ich die Hilfe der Freiwilligen, die nicht nur bei der Meisterschaft im Jahre 2009 in verschiedenen Bereichen helfen werden, sondern auch während des Weltcups im Februar 2008.
 
Ich werde es nicht verleugnen, dass ich mir meinen Antritt in die Präsidentenfunktion anders vorgestellt habe. Ich werde aber nicht mehr in die Vergangenheit zurückblicken und zu den häufig kommentierten Vorfällen zurückkehren, auch wenn manche Äuβerungen zu meiner Person meiner Meinung nach nicht gerade anständig waren. Meinetwegen. Die Zeit wird es zeigen, wer Recht hatte und worum es eigentlich in den Konflikten ging. Für mich ist es wichtiger, nach vorne - zu der kommenden Weltmeisterschaft zu schauen. Ich weiβ, dass mein ganzes Team alles versucht, um dieses einzigartige Sportfest mit Erfolg vorzubereiten, auch wenn uns klar ist, dass uns das Schwierigste noch bevorsteht. Gleichzeitig würde ich gerne meine Überzeugung äußern, dass wir uns Mühe geben diejenigen nicht zu enttäuschen, die uns vertrauen. Wir möchten uns bei ihnen auch für dieses Vertrauen bedanken. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass auch bei der Vorbereitung der FIS Weltmeisterschaft im klassischen Skifahren Liberec 2009 meine Lebenserfahrung zur Geltung kommt: JEDER MUSS VIELE WETTKÄMPFE VERLIEREN, UM AM ENDE DEN GRÖßTEN UND WICHTIGSTEN ZU GEWINNEN.
 
Ich werde sehr froh sein, sowie meine Mitarbeiter, wenn unsere Webseiten zu einem objektiven Informationsmedium werden, wo Sie immer neue Informationen und auch Belehrung finden. Wir heiβen eure Empfehlungen und Beiträge, die andere interessieren würden, willkommen.
 
Mit herzlichen Grüssen Kateřina Neumannová, Präsidentin FIS WM 2009 
 
(--hs) 
 

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