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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Wir müssen die Athleten ständig beobachten

28. 02 2009 14:30:00

(Liberec – eigener Artikel) Ich habe die sympathische junge Dame Petra Barciagová zum Interview eingeladen. Petra arbeitet im Blutzentrum in Ostrava und auf dem Studentenwohnheim in Vesec haben wir uns über ihre ehrenamtliche Arbeit unterhalten. Auf der Weltmeisterschaft arbeitet sie als Chaperon.
 
* Petra, du bist als Chaperon akkreditiert. Was bedeutet das_
Chaperons sind Leute, die bei den Langläufen auf der Zielgeraden stehen, Athleten abfangen und sie zur Antidopingkontrolle führen. Bei jedem Langlauf müssen mindestens sechs Chaperons sein.
 
* Was passiert nachdem du den Athleten abfängst_
Ich gebe ihnen ein Formular zum Unterschreiben, dass sie mit der Antidopingkontrolle einverstanden sind, die in der Tipsport- Arena durchgeführt wird. Von Vesec und auch vom Ještěd fährt ein Shuttle, wir fahren mit den Athleten in die Arena, wo wir mit ihnen warten. Dort werden sie dann von den Antidopingkommissaren übernommen, die mit ihnen auf die Toilette gehen.
 
Sie sind mit ihnen auch auf der Toilette_
Ja, an den Kabinen sind die Türen abmontiert, der Kommissar stellt sich dann dort hin, wo eigentlich die Tür sein sollte und der Athlet muss vor ihnen Wasser lassen.
 
* Und hat damit vielleicht nicht jemand ein Problem_ Auch wenn sie daran gewöhnt sind…
Virpi Kuitunen hat mich überrascht, die ich nach ihrem Lauf, auf dem sie den vierten Platz erlangt hat, begleitet habe. Sie konnte nicht und wollte dann, dass wir Wasser laufen lassen. Schließlich hat das geholfen. Ein alter Trick.
 
* Als du dich als Freiwillige gemeldet hast, wolltest du diese Arbeit_ Wie bist du eigentlich in diese Abteilung gekommen_
Ich wollte in die Abteilung Medical, das ist die ärztliche Versorgung. Ich bin auf die medizinische Oberstufe gegangen. Da wäre ich bei den Antidopingkontrollen als Krankenschwester für die Blutabnahmen verantwortlich gewesen. Leider gab es wenig Chaperons, also haben sie mich dort eingesetzt. Aber ich bin hier zufrieden.
 
* Musst du ein bestimmtes Wissen haben, um als Chaperon arbeiten zu können_
Ich glaube nicht. Man muss auch kein medizinisches Wissen haben. Wichtig sind Grundkenntnisse in Englisch.
 
* Wen außer Virpi Kuitunen hast du noch begleitet_
Evi Sachenbacher-Stehle, gestern Aino Kaisa Saarinen.
 
* Du bewegst dich in unmittelbarer Nähe der Athleten, bestimmt hast du ein interessantes Erlebnis…
Gerade gestern mit Aino Kaisa Saarinen. Nachdem sie ins Ziel eingefahren ist, ging sie in die Mix Zone (Zone am Ziel, wo die Athleten nach ihrer Einfahrt ins Ziel den Journalisten Interviews geben – Anm. d. A.) und danach wollte sie sich „auslaufen“ gehen. Und weil wir sie ständig im Blick haben müssen, habe ich mich auf einen kleinen Berg gestellt, Aino Kaisa fuhr im Kreis um mich herum und auf einmal verschwand sie hinter dem Berg. Also bin ich hinter ihr hergelaufen. Nach einer Weile drehte sie sich wieder um, war auf einmal hinter mir und lachend rief sie mir zu: „Hey You, are You training with me_“ (Hey du, trainierst du mit mir_) Das war echt lustig. Eine Freundin kümmerte sich gestern um die Japanerinnen. Die können nicht gut Englisch. Sie versuchte ihnen zu erklären, dass sie sie immer im Blick haben muss. Sie haben es aber nicht verstanden und so musste sie die ganze Trainingsrunde hinter ihnen herlaufen. Die Arme.
 
* Also ist es ganz schön anstrengend_
Manchmal ist es ermüdend.
 
* Was nimmst du dir als Erfahrung von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit auf der Weltmeisterschaft mit_
Auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis im Umfeld eines großen Wettkampfs und dass ich die Athleten selbst kennenlernen konnte. Das ist ein unglaubliches Erlebnis. Marit Bjoergen zu treffen ist toll. Wir können uns sogar mit den Athleten unterhalten. Z. B. mit Justyna Kowalczik. Dadurch, dass ich an der polnischen Grenze wohne, kann ich ein bisschen Polnisch und sie war super. Tolle Frau.
 
Tereza Krtičková dankt für das Interview.
 

 

 

 

  
 

 

 

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