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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

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Für uns endet der Wettbewerb erst nach der Veröffentlichung der Ergebnislisten

01. 03 2009 12:50:00

 

(Liberec – eigener Artikel) Was ist eigentlich das Wettkampfbüro, oder Race office_ Wofür ist es zuständig und wie schaut der gewöhnliche Betrieb in einem Wettkampfbüro aus, darüber habe ich mit der Leiterin des Wettkampfbüros FIS der Nordische Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 Iveta Roubíčková gesprochen.
 
Wann hat das Wettkampfbüro der 47. Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 angefangen zu arbeiten_
Die Arbeit des Wettkampfbüros hat lange vor dem Championat begonnen, etwa seit September sind langsam die ersten Anmeldungen von allen Staaten eingetroffen. Eine Vorstellung von der Anzahl der Wettkämpfer haben wir uns auf Grund von diesen Anmeldungen Ende Oktober gemacht. Die namentlichen Anmeldungen aller Staaten und Disziplinen hatten wir dann im Wesentlichen bis Ende Januar.
 
Und wie ist es weitergegangen_
Seit dem 1. Februar haben wir mit der Bildung und Betriebsvorbereitung der Wettkampfbüros in den Arealen angefangen. In der Tipsportarena eröffneten wir das Wettkampfbüro am Freitag, den 13. Februar und seit dieser Zeit haben akkreditierte Personen begonnen zu kommen um sich zu den einzelnen Wettkämpfen anzumelden. 
 
Welche Funktion haben die Wettkampfbüros während der Meisterschaft, wie verläuft es bei euch_
In dem Wettkampfbüro werden die Anmeldungen zu einzelnen Wettkämpfen abgegeben, die Anmeldung gibt meistens der Trainer an Stelle seiner Anvertrauten ab. Wir im Büro verarbeiten die Liste der Angemeldeten, auf deren Grund danach auf der Besprechung die Teamleiter, also auf dem s.g. Team Captains´ Meeting (TCM), die endliche Startliste zusammenstellen. Die Aufgabe des Büros besteht darin, die notwendigen Unterlagen für die Teamleiterbesprechung vorzubereiten – also die schon erwähnte Liste der angemeldeten Sportler, Stadion- und Streckenpläne, die aktuelle Wettervorhersage und so eine Einsichtnahme in all das, was sich in der Besprechung abspielen wird und was diskutiert wird. So hat also der Vertreter von jedem Team an seinen Platz ein Schild mit dem Namen des Staates und einem kleinen Stoß von diesen Unterlagen.
 
Wie wird die Startliste zusammengestellt_ Lost man_
Nein, das Losen verläuft eigentlich nicht mehr. Die Reihenfolge der Startenden geht aus der Anzahl der erworbenen FIS Punkte der einzelnen Wettkämpfer hervor. Auf der Besprechung wird zum Beispiel beim Massenstart der Langläufer entschieden, wann die beste Gruppe der Wettläufer starten wird, das ist wiederum meistens durch die konkreten Bedingungen der Strecke vorausgesetzt. Im Wettkampfbüro bereiten wir dann die Startnummern, die dann die Kapitäne von der Besprechung mitnehmen, für die einzelnen Mannschaften der Startliste nach vor. Danach liegt es schon an den Wettbewerbern und Trainern, dass sie dann zur richtigen Zeit und mit der richtigen Nummer am Start sind. Und danach folgen der Wettkampf selbst und die nachträgliche Verarbeitung und Distribution zuerst der inoffiziellen und folglich der offiziellen Ergebnislisten.
 
Was versteht man unter den inoffiziellen und offiziellen Ergebnislisten_
Inoffizielle Ergebnisse stehen nach dem Abschluss des Wettkampfes den Unterlagen der Zeitmessung nach zu Verfügung. Nach dem Aushängen von den inoffiziellen Ergebnissen haben die Wettkämpfer oder ihre Trainer 15 Minuten dazu, um einen zufälligen Protest zu erheben. Einspruch wird in dem Wettkampfbüro direkt auf dem Sportplatz erhoben. Die Jury befasst sich mit dem Einspruch, wertet ihn aus, erkennt ihn an oder lehnt ihn ab und danach werden dann die offiziellen Ergebnisse im Büro ausgewertet.
 
Also endet der Wettkampf für das Wettkampfbüro nach der Veröffentlichung der Ergebnislisten_
Im Wesentlichen ja.
 
Ich habe bemerkt, dass das Wettkampfbüro drei solche Abteilungen den Disziplinen nach hat – Langlauf, Skisprung und die nordische Kombination. Wer hat die meiste Arbeit_
Das kann man schwer bewerten. Angesichts dessen, dass die meisten Wettkämpfer im Langlauf sind, scheint die meiste Arbeit gerade hier zu sein. Aber bei den Skisprüngen und der nordischen Kombination müssen noch Start- und Ergebnislisten auch im Falle der offiziellen Trainings auf der Schanze herausgegeben werden und somit wächst das Arbeitsvolumen in diesen Abteilungen des Wettkampfbüros an.
 
Wie viele Leute umfasst das Wettkampfbüro für die FIS Weltmeisterschaft, an der fast 600 Sportler teilgenommen haben_
Es sind etwa 15 Leute – vier sind immer in der Arealen – in Vesec und auf dem Ještěd, 4 Menschen sind in dem Hauptwettkampfbüro in der Tipsportarena und 3 von uns laufen ständig zwischen der Arealen umher und wir sind eigentlich überall. Dann haben wir eine Reihe von Freiwilligen zur Verfügung, ohne ihre Hilfe würden wir die ganze Agenda, Kopieren, Laminieren und Ergebnisaushängung nur schwer schaffen. Für ihre Arbeit möchte ich mich bei ihnen sehr bedanken.
 
Wie bist du eigentlich zu dieser Arbeit einer Wettkampfbüroleiterin gekommen_
Ich bewege mich im Umfeld des Skifahrens schon seit meinem neunten Lebensjahr. Ich komme aus der Stadt Karlovy Vary, wozu ich mich stolz melde, dort habe ich mit dem Skifahren angefangen. Danach hat mich mit 18 das Skischicksal nach Jablonec nad Nisou geweht und ich bin hier geblieben. Zirka 10 Jahre veranstalte ich Republikwettkämpfe im Skilanglauf, also weiß ich Manches über die Organisation von Wettkämpfen.
 
Und welche sind deine größten Erfolge im Skifahren_
Ich bin Weltmeisterin in der Biathlonstaffel im Jahre 1993 und Universiaden-Weltmeisterin in der Langlaufstaffel.
 
(Markéta Hozová)
 

 
 
 
 
 

 

 

 

Wir müssen die Athleten ständig beobachten

Ich habe die sympathische junge Dame Petra Barciagová zum Interview eingeladen. Petra arbeitet im Blutzentrum in Ostrava und auf dem Studentenwohnheim in Vesec haben wir uns über ihre ehrenamtliche Arbeit unterhalten. Auf der Weltmeisterschaft arbeitet sie als Chaperon.

Ein Mensch, ohne den man in Liberec nicht springen würde

Wenn man von den Skisprüngen spricht, erinnert sich die Mehrheit von Menschen an einen Skispringer. Die mehr interessierten Menschen auch an einen Ort, wo die Weltcups gesprungen werden. Wenige Menschen kennen jedoch mindestens einen Namen des Konstrukteurs der Skischanzen.

Das Weltskifahren war nicht einfach nach Tschechien zu bringen, oder Einblick in den Hintergrund der Diplomatie des Skifahrens

Dozent Ing. Ladislav Slonek ist eine bedeutsame Persönlichkeit nicht nur des tschechischen Skifahrens. Er ist in Sněžné u Nového Města in Mähren geboren und das Skifahren war eine schon eingeführte Tradition in seiner Familie. Lange Jahre beteiligte er sich an der Veranstaltung des Goldenen Ski in Nové Město, er war auch Direktor des Wettkampfes. Er vertrat die Tschechoslowakei und Tschechien in der FIS. Im Zivilberuf wirkte er lange Jahre an dem Forst- und Holzindustrielehrstuhl der Mendeluniversität in Brno, einige Male auch in der Funktion des Dekans.

Telemark, das ist der Stil des norwegischen Prinzen

Den norwegischen Kronprinz Haakon Magnus zu erreichen ist nicht mal eine Frage von Glück sondern eher Geduld. Nichtsdestotrotz hat sich das Warten auf jeden Fall gelohnt. Der Prinz belohnte die Wartenden nämlich sofort mit seinem sympathischen Auftreten und seiner Aufgeschlossenheit, eigentlich fast unerwarteten. Er antwortete auf Englisch und Norwegisch und mit einem Lächeln verweigerte er, die Verantwortung für den Erfolg der Norweger zu übernehmen: „Ich bin nicht ihr Talisman. Die Jungs haben ihre Erfolge für sich selbst erkämpft.“

Alles liegt am Kollektiv, behauptet Zora Honzlová

Zora Honzlová, Mitglied der FIS Internationalen Skiföderation, ehemalige tschechoslowakische Repräsentantin im Skilanglauf, Mitglied der Jury an der Winterolympiade in Torino 2006, Direktorin des E-ON Wettkampfes „Goldener Ski“ der Böhmisch-Mährischen Höhen, lange in dem Bereich des Skilanglaufs tätig, spielt auch eine wichtige Rolle in der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009.

Ich helfe den Menschen gern, sagt Ingo Jensen

Im Ještěder Pressezentrum war es lebhaft. Gerade jetzt endete der Skisprungdurchgang der Kombinierer und die Journalisten setzten sich zu ihren Computern und machten sich an die Arbeit. Es lief unter ihnen ein lächelnder Mann mit einem aparten Hut hin und her und ab und zu wechselte er ein paar Worte mit den Fotografen. Mit ein wenig Übertreibung könnte man sagen, dass Ingo Jensen so ein Mäzen von ihnen ist. Ohne ihn würden die Weltmeister wahrscheinlich vom Siegertreppchen weglaufen und es würde uns niemand von den Zeitungsheadlines mit einer Medaille um den Hals anlachen.

Scott und Todd

Der Abend am 22. Februar war durch Zufall im Zeichen dreier Farben – rot, blau, weiß, die die norwegische und zugleich auch die amerikanische Flagge bilden. Schade, dass am diesen Tag auch keiner von den Unsrigen gewann, weil auch wir auf diese Trikolore stolz sein können.

Frau Holle hat mich inspiriert

Věra Kocová gehört schon seit 16 Jahren zu den bedeutendsten Modedesignerinnen. Sie arbeitete mit dem Wettbewerb MISS zusammen und kleidete die tschechischen Misses auf den Miss World Wettbewerben an. Als Kostümbildner beteiligte sie sich an einigen Fernsehsendungen des Senders Nova und ihre Modelle werden von einer Reihe von Sportlern wie z. B. Kateřina Neumannová getragen.

Das letzte Mal war der Marktplatz so im Jahre 89 vollgestopft

Die 47. Nordische Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 ist ein großer Event, der sich auch die Anwesenheit der höchsten Staatsrepräsentanten verdient. Worte des Senatsvorsitzenden des Parlaments der Tschechischen Republik MUDr. Přemysl Sobotka erklangen schon am Mittwoch auf der feierlichen Weltmeisterschaftseröffnung. Mit mir hat er sich schon weniger offiziell im Stadion in Vesec vor dem Doppelverfolgungsrennen über zweimal 7,5 km der Frauen unterhalten.

Zweiter zu sein bedeutet nicht zu verlieren

Ein weiterer WM- Tag lockte Fans aus verschiedenen Ecken der Welt ins Areal Vesec auf die FIS Nordische Skiweltmeisterschaft Liberec 2009. So fand der Kampf nicht nur auf der weißen Spur statt. Auch unter den Fans aus verschiedenen Ländern wurde gekämpft. Wie immer hörte und sah man die skandinavischen am meisten. Heute fand auf der Loipe wie auch auf der Zuschauertribüne ein Kampf zwischen zwei Ländern statt. Norwegen versus Polen. Während die Polin auf der Loipe gesiegt hat, haben bei mir die norwegischen Fans auf ganzer Linie gesiegt.

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