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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Ich helfe den Menschen gern, sagt Ingo Jensen

24. 02 2009 09:30:00

(Liberec – eigener Artikel) Im Ještěder Pressezentrum war es lebhaft. Gerade jetzt endete der Skisprungdurchgang der Kombinierer und die Journalisten setzten sich zu ihren Computern und machten sich an die Arbeit. Es lief unter ihnen ein lächelnder Mann mit einem aparten Hut hin und her und ab und zu wechselte er ein paar Worte mit den Fotografen. Mit ein wenig Übertreibung könnte man sagen, dass Ingo Jensen so ein Mäzen von ihnen ist. Ohne ihn würden die Weltmeister wahrscheinlich vom Siegertreppchen weglaufen und es würde uns niemand von den Zeitungsheadlines mit einer Medaille um den Hals anlachen.
 
* Was ist ihr Arbeitsinhalt auf dieser Weltmeisterschaft_
Ich bin hier für die Fotographenkoordinierung zuständig. Ich sorge dafür, dass sie auf die richtigen Positionen kommen, von denen sie die besten Aufnahmen holen können. Es halten sich hier etwa 150 Fotographen auf, uns das ist schon ziemlich viel. Ihre Anwesenheit darf die Wettkämpfe nicht stören. Ich versuche es also so zu regeln, dass sie die besten Plätze haben und dass sie die Sportler nicht ablenken.
 
 * Es ist offensichtlich nicht zum ersten Mal, wann sie sich darum kümmern_
Was die Wintersportarten betrifft, das habe ich schon vor elf Jahren auf der Weltmeisterschaft im Geländeskifahren begonnen. Heuer bin ich schon das zehnte Mal der Sektionsleiter der Medien auf dem Vierschanzentournier in Obersdorf gewesen und das dritte Jahr beschäftige ich mich mit derselben Sektion des ganzen Turnieres. Bestandteil dieser Arbeit ist auch gerade die Koordinierung der Fotographen, und deshalb bin ich ja eigentlich auch hier in Liberec.
 
* Und wo haben Sie angefangen_
Das war im Jahre 1997 auf einem kleinen Tennisturnier. Danach sind weitere Angebote gekommen, wonach ich binnen Kurzem zum Skifahren kam. Ich habe auch an der Olympiade in Torino im Jahre 2006 gearbeitet. Da war ich für die Medien in Pragelato zuständig, wo die Skisprünge verlaufen sind.
 
* Was mögen Sie an Ihrer Arbeit am meisten_
Ich helfe den Menschen gern. Bei den Fotographen gilt das doppelt, weil ich selbst einer von ihnen bin. Ich weiß also, was sie genau brauchen. Und gern löse ich auch Probleme, die in keiner kleinen Menge auftauchen. Es passiert oft, dass die Security die Fotographen irgendwohin nicht lassen will, ich glaube, dass es nicht notwendig ist. Jedoch ich weiß auch, wie wichtig es ist, deswegen bemühe ich mich gemeinsam mit ihnen eine vernünftige Lösung zu finden.
 
* Wie gefällt es Ihnen in Liberec_
Es gefällt mir hier sehr, ich bin froh hier zu sein, vor allem auf den Schanzen. Aber im Allgemeinen ist es hier sehr schön, für mich ist es eine angenehme Abwechslung – in ganz neuen Bedingungen zu sein, neue Menschen zu treffen. Es gibt auch viel Arbeit für mich, die Organisatoren haben eine strenge Security. Es ist eine Herausforderung, man muss schnell eine Lösung finden, ab und zu mit jemandem schimpfen, aber das gehört dazu. Zum Schluss wird immer alle gelöst und dabei hat man ein gutes Gefühl.
 
* Was sagen Sie zu denn hiesigen Schneeschwallen_
Aber die gehören ja dazu! Es handelt sich um Wintersportarten, Schnee ist also vor Ort, obwohl er manchmal die Situation komplizieren kann. Die Rennen werden aufgeschoben, ab und zu herrscht Chaos, das ich persönlich vorziehe. Sie haben wenigstens etwas zu tun. Wenn kein Schnee ist, gibt es auch keine Arbeit.
 
* Haben Sie hier in Liberec Ihren Favoriten_
Ich bin von dem österreichischen Skispringer Wolfgang Loitzl überzeugt. Ich wage zu behaupten, dass ich so ein Talisman von ihm bin. Ich habe mich mit ihm schon bei einigen Wettkämpfen getroffen, als niemand tippen würde, dass er gewinnen würde. Und ihm ist es gelungen! Uns als wir uns gestern vor dem Wettkampf trafen, sage ich zu ihm: „Du musst dich um nichts kümmern, du gewinnst, weil du mich hier hast.“ Und er hat wahrhaftig gewonnen. Wir sahen uns dann am Abend bei der Vergabezeremonie und Wolfgang sagte zu mir mit einem Lächeln: „Also wieder das nächste Mal, Ingo!“ Ich muss aber auch sagen, dass alle Sportler sehr nett und voller Emotionen sind. An ihnen ist zu sehen, dass sie hier gern sind und dass sie das Maximum für ihren Sieg machen. Ich bin froh, dass ich sie hier unterstützen kann und dass ich Bestandteil von dem Ganzen hier sein kann.
 
(Klára Honzíková)
 
 
 

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