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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Ein Mensch, ohne den man in Liberec nicht springen würde

28. 02 2009 10:30:00

(Liberec – eigener Artikel) Wenn man von den Skisprüngen spricht, erinnert sich die Mehrheit von Menschen an einen Skispringer. Die mehr interessierten Menschen auch an einen Ort, wo die Weltcups gesprungen werden. Wenige Menschen kennen jedoch mindestens einen Namen des Konstrukteurs der Skischanzen.
 
Jede Schanze hat ihre eigene Geschichte, an der Ještěder Schanze hat das größte Verdienst Miroslav Bělonožník, ein ehemaliger tschechoslowakischer Repräsentant, Skispringertrainer, langjähriges FIS Mitglied und nicht in letzter Reihe ein Schanzenkonstrukteur. Beim Eintritt in das Zimmer von diesem sympathischen neunzigjährigen Herren Architekten werden Sie Trophäen und unterschiedliche Preise von den Weltcups, Olympiaden und anderen Wettkämpfen sehen. Er ist zweifellos eine wichtige Persönlichkeit, die sich einen Verdienst um die Skientwicklung zu Hause und in der Welt erwarb.
 
* Wie sind Sie vom Skispringer zum Schanzenarchitekten gekommen_
Wie die Jungfrau zum Kind. Von klein auf habe ich an Wettkämpfen teilgenommen und nach dem Krieg, als ich nach Liberec kam, hier keine Schanze war. Danach trainierte ich in Pláně. Dank meinen Erfahrungen wurde ich in den 50ern nach Prag berufen worden als Trainer. Im Jahre 1953 haben sie mich für die FIS vorgeschlagen, in der ich bis 1988 als Mitglied gewirkt habe. Ich wurde Chef der Subkommission FIS für den Schanzenaufbau, ich musste Dokumente über den Schanzenbau lesen und hauptsächlich musste ich meine Erfahrungen nutzen. Zuerst haben wir die Schanze in Pláně rekonstruiert und kleinere Schanzen gebaut.
 
* Die Schanze auf Ještěd ist im Wesentlichen hauptsächlich dank Ihnen gebaut. Was mussten Sie alles machen, um mit dem Bau beginnen zu können_
Im Jahre 1959 kam ich mit dem Gedanken, dass falls wir in Liberec irgendwelche Skispringer haben wollen, muss eine Schanze gebaut werden. Deswegen wurde ich Mitglied der Fremdenverkehrskommission an Seiten von der Stadt und ich versuchte die anderen zu überzeugen, dass wir die Schanze bauen sollen. Es ist schon eigentlich 50 Jahre her.
 
* Wie ist der Bau der Schanze auf dem Ještěd verlaufen_
Am Anfang musste ich mich mit den Leuten aus dem Ausland beraten, z.B. mit dem deutschen Trainer. Im Jahre 1961 haben wir uns, ich und meine Frau, auf die Schanze mit einer fünf Meter Latte konzentriert und seit 1962 habe ich mich bemüht, Geld für den Bau zu bekommen. In der „Z-Aktion“ bekam ich dreihunderttausend Kronen, aber es war nicht genügend Geld, um eine Schanze zu bauen. Ich habe eine Firma aus Ústí nad Labem eingeladen, die aber das Minimum der Arbeit geleistet hat und wollte dafür zweihundertfünfzigtausend Kronen. Ich habe ihr damals nur fünftausend gegeben und machte mich selbst im Jahre 1965 an die Arbeit, gemeinsam mit dem Bulldozer-Fahrer Novák. Ein Bulldozer war aber zu wenig, und deshalb habe ich noch einen besorgt. Danach konnte man schon besser arbeiten, obwohl auch manche Probleme auftauchten. Nicht alles ist gleich gelungen. Während des Bauens haben wir hunderttausend Kubikmeter Erde verlagert. In jedem Augenblick habe ich abgemessen, ob wir richtig fortschreiten.
 
* Können Sie mir beschreiben, wie es damals auf dem Ještěd ausgesehen hat_
Wir bauten eine große, mittlere und fünfzig Meter kleine Schanze. Alles war nur provisorisch. Die Jurytribüne hat so ausgesehen, dass wir einen Eisenbahnwaggon auf den Ještěd hinaufgezogen haben und der Jury die Fenster hinuntergezogen haben. Im Jahre 1967 fanden die ersten Wettkämpfe statt, sogar mit ausländischer Beteiligung, es waren dort 7 Staaten. Jeder, der von der großen Schanze mehr als hundert Meter gesprungen ist, bekam ein silbernes Abzeichen, das mein Sohn angefertigt hat.
 
* Wo haben Sie noch andere Schanzen gebaut_
Zwei Schanzen in Falun in Schweden, dann in den USA. Ich weiß nicht, wie viele ich gebaut habe. Ich habe die Zertifizierung von allen Schanzen in der Welt begründet – das ist meine Idee. Wenn die Schanze alle Bedingungen und Parameter der FIS Normen entsprechend hat, bekommt sie das Zertifikat. Damals wurden etwa zweihundert evidiert. Heute ist es um einige weniger.
 
* Welche Ihrer Schanzen mögen sie am meisten_
Eine von ihnen ist sicherlich die auf dem Ještěd, damit habe ich viel Zeit verbracht. Danach die Schanze in Harrachov, für deren Bau ich mich auch sehr eingesetzt habe. Die Tschechoslowakei war der letzte Staat, in dem eine Mammutschanze aufgebaut wurde. Zuerst sollte sie in Špindlerův Mlýn stehen, aber wegen Probleme mit den Förstern wurde sie letztendlich in Harrachov gebaut.
 
* Sprangen Sie von den Schanzen, die Sie bauten_
Ja, ich habe Sie getestet. Auch die in Liberec. Ich Sprang in Wettkämpfen bis 1956.
 
* Welcher Sportserfolg war für Sie der größte_
Ich wurde Republikmeister im Jahre 1948, in diesem Jahr war ich auch der Beste von den Unsrigen auf der Olympiade, aber erst Sechzehnter.
 
* Wie empfinden Sie die Liberecer Weltmeisterschaft, gehen Sie sich einige Wettkämpfe ansehen_
Wenn die Gesundheit es erlaubt, werde ich gehen. Ich habe sie Kombinierer springen sehen und ich gehe noch die Skispringer besuchen.
 
* Was sagen Sie dazu, dass auf der WM in Liberec auch die Frauen das erste Mal springen_
Das war meine Idee schon lange. Als ich die Jugend trainierte, hatte ich in der Mannschaft zwei Mädchen und die sprangen sehr gut. Wenn sie auf den Skipisten fahren können, so können sie auch springen.
 
(Romana; ub. mc)
 

 

 

 

  
 

 

 

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