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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Das Weltskifahren war nicht einfach nach Tschechien zu bringen, oder Einblick in den Hintergrund der Diplomatie des Skifahrens

28. 02 2009 08:30:00

(Liberec – eigener Artikel) Dozent Ing. Ladislav Slonek ist eine bedeutsame Persönlichkeit nicht nur des tschechischen Skifahrens. Er ist in Sněžné u Nového Města in Mähren geboren und das Skifahren war eine schon eingeführte Tradition in seiner Familie. Lange Jahre beteiligte er sich an der Veranstaltung des Goldenen Ski in Nové Město, er war auch Direktor des Wettkampfes. Er vertrat die Tschechoslowakei und Tschechien in der FIS. Im Zivilberuf wirkte er lange Jahre an dem Forst- und Holzindustrielehrstuhl der Mendeluniversität in Brno, einige Male auch in der Funktion des Dekans.
 
* Es wird behauptet, dass sie sich dafür einsetzten, dass das Weltskifahren in die Tschechische Republik, oder in die Tschechoslowakei kommt. Wie verlief es_
Ich war dabei, aber es war eine Kollektivarbeit. Eine solche Sache kann man nicht alleine organisieren. Der Autor des Weltcups im Skilanglauf ist jedoch unser Emigrant Vladimír Pácl, der außerdem noch die Weltmeisterschaft in der Hohen Tatra im Jahre 1970 regelte. Er war Sekretär der Langlaufkommission der FIS und auch einer der Begründer des Weltcups und der Autor der ersten Regeln der FIS den Langlauf betreffend. Als er emigrierte, nahm er die Anmeldung von Nové Město in Mähren in den Weltcup mit. Diese Anmeldung sollte man bezahlen, jedoch dies fand in unserem Falle nicht statt. Später behauptete man, dass der Autor der Regeln der deutsche Journalist Kirhofer sei. Es geschah deshalb, weil obwohl sich die FIS als objektiv darstellte, sie keine Emigranten mochte. Die Tschechoslowakei kam dank Pácl in die damalige Testrunde des Weltcups, der damals in den westlichen und östlichen Teil gegliedert war. Die Tschechoslowakei war fähig einen solchen Wettkampf zu organisieren, und deshalb haben wir den Weltcup bekommen. Natürlich, sie wurden pflichtgemäß auch in der UdSSR ausgetragen, aber dort hatte dieser Wettkampf lange nicht ein solches Niveau.   Während wir die Visa und Dolmetscher bereit stellten, waren die Russen dazu nicht richtig fähig.
 
* Wie kamen sie ins Team, das den Weltcup vorbereitet hat_
Ich komme aus Nové město in Mähren und mein Großvater gründete dort die erste Skifabrik. Die Skier wurden nach norwegischem Muster angefertigt, das erste Paar ist im Museum in Nové Měato, aber weitere habe ich zu Hause in meinem Wochenendhaus. Mein Großvater war sehr aktiv, er hatte viele Kinder und alle widmeten sich dem Skifahren. Ich selbst habe auch gekämpft. Zwischen den Jahren 1963 uns 1964 organisierte sich an der Seite vom Skiverband eine neue Funktionärenmannschaft, außerdem war auch Jaroslav Honců dort, der gegenwärtige Generalsekretär des FIS Organisationsausschusses für die WM. Gemeinsam mit ihm wurden wir zur Olympiade in Innsbruck geschickt. Er arbeitete später als Trainer, ich wirkte als Servicemann. Nach der Weltmeisterschaft in der Hohen Tatra stellten wir fest, dass in Böhmen keine so guten Bedingungen für ähnliche Wettkämpfe sind. Danach wirkten wir lange Jahre in unterschiedlichen hohen Funktionen im Skiverband und in der FIS. Heute stehe ich eher im Hintergrund und ich genieße die Freude an diesem schönen Sport.
 
* Gefällt Ihnen die Liberecer Weltmeisterschaft, wenn Sie sie mit anderen vergleichen_
Es ist überaus anders, erstens vor allen wegen den Medien. Es gibt hier eine Unmenge von Übertragungswagen und weiterer Technik. Diese Meisterschaft ist organisatorisch gut versorgt. Und dass die Zuschauer nicht zu allen Wettkämpfen in Massen kamen_ Das ist nicht die Schuld der Veranstalter. Was mehr, zu den Herrenstaffeln kam eine Rekordmenge. Vielleicht sind wir uns dessen bislang noch nicht bewusst, die Weltkrise machte sich manchmal sichtbar. Warum sind hier keine Polen_ Der polnische Zloty ist unglaublich gefallen und es ist wahr, dass ein Familienausflug zum Skisprungwettkampf bis zu sechs oder sieben Tausenden klettern kann.
 
* Viele Leute, die sich an der Vorbereitung vom Championat, oder auch den Weltcups beteiligen, sind ehemalige Langläufer – wodurch ist es verursacht_
So wahr ist es nicht, zum Beispiel Marco Mapelli ist von einer Beamtenposition gekommen. Aber allgemein können sich die Erfahrungen eines Wettkämpfers und Trainers eignen. Es gibt eine Menge von Wettläufern, die wie wir in eine solche Position kamen, erwähnen wir zum Beispiel Zora Honzlová, eine ehemalige Spitzenrepräsentantin der Tschechoslowakei im Langlauf, heute die Direktorin des E.ON Wettkampfes des Golgeden Ski in Nové Město in Mähren, hier auf der Meisterschaft die Assistentin des Direktors des Langlaufwettrennens.
 
* Und die Olympiade – denken Sie, dass wir Tschechen sie schaffen würden_
Von der organisatorischen Seite natürlich. Aber so eine große Veranstaltung muss eine absolute Unterstützung überall haben. Wir verloren die Kandidatur schon mehrmals in der WM im klassischen Skifahren, dreimal kandidierte Harrachov und Liberec gewann erst zum vierten Mal. Auf die Veranstaltung der Olympiade zu kandidieren ist um einiges komplizierter und es ist notwendig Geduld und Ausdauer zu haben. Ich würde jedoch sehr froh sein, wenn sich eine Veranstaltung von so einem Ausmaß hier ereignen würde.
 
(Radka Šťávová)
 

 

 

 

  
 

 

 

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