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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

Im Wettkampf der Teams herrschten die Österreicher, die Tschechen auf dem ausgezeichneten fünften Platz

28. 02 2009 19:05:00

(Liberec – eigener Artikel) Ein riesiges Drama wickelte sich auf der Ještěder Großschanze im letzten Wettkampf des Skisprungdurchganges ab. In diesem Wettbewerb herrschten schon seit dem ersten Sprung die Österreicher und die Silberposition sicherte sich durchlaufend das norwegische Quartett. Um die bronzene Position kämpften bis zum letzten Sprung gleich vier Mannschaften. Letztendlich freuten sich über den dritten Platz die Japaner. Die Tschechen landeten auf dem ausgezeichneten fünften Platz.
 
Ein wahrhaftiger Höhepunkt des Skisprungdurchganges der Liberecer Weltmeisterschaft war das Teamrennen auf der Großschanze. Nach dem gestrigen Einrundekampf gönnte das Wetter den Skispringern den Wettbewerb und die Zuschauer auf den vollgestopften Tribünen waren Zeugen eines tollen Wettkampfes.
 
Man konnte an dem Sieg des österreichischen Teams nicht zweifeln. Seit dem ersten Sprung von Wolfgang Loitzl, bei dem der goldene Medaillenträger auf der Grenze von 131 m auf der Mittelschanze landete, waren die Österreicher in der Führung und während des ganze Wettkampfes konnte sie niemand überholen. Dank dem letzten Sprung in dem ersten Durchgang kamen die Norweger auf die zweite Position dank dem Verdienst von Anders Jacobsen und sie ließen diese Position nicht mehr los. Das norwegische Team schaffte somit seine Platzierung von dem letzten Championat zu verteidigen. Die Schlacht um den dritten Platz gewannen die Japaner und auf Grund dessen hat die Medaillenbesetzung dieselbe Zusammenstellung wie vor zwei Jahren in Sapporo.
 
Die tschechischen Skispringer kämpften bis zum letzten Sprung, gemeinsam mit den Teams aus Japan, Polen und Finnland, um die Bronzemedaillen. Das Quartett in Zusammensetzung Lukáš Hlava, Ondřej Vaculík, Jakub Janda und Roman Koudelka erreichte die Medaille schließlich nicht und endete als Fünftes. Auch so war jedoch der Auftritt von allen unseren Skispringern ein toller Punkt hinter dem Liberecer Championat und ein wunderschönes Dankeschön den Zuschauern, die den Herrendurchgang in einer großen Anzahl besuchten.
 
Bis zum letzten Sprung kämpften die Unsrigen im Rennen von der fünften Position aus, aber Roman Koudelka bewies seine ausgezeichnete Form von den individuellen Wettkämpfen nicht und die Hoffnung des tschechischen Teams auf eine Medaille nach seinem Sprung von einer Länge von 118,5 m loschen aus. Noch schlimmer ging es den Finnen, die vor dem letzten Durchgang der Finalerunde auf dem vierten Rang waren. Harri Olli sprang jedoch schwache 108,5 m und die Repräsentanten des Tausend-See-Landes mussten sich mit dem gesamten sechsten Platz abfinden.
 
Die siegende österreichische Mannschaft in Zusammensetzung Wolfgang Loitzl, Martin Koch, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer freut sich über den Sieg in diesem Teamkampf zum dritten Mal in der Reihe. Zuletzt wurden die Österreicher im Jahre 2003 auf der Weltmeisterschaft in Val di Fiemme geschlagen, wo die Finnen den Siegertitel erkämpften. Seit dieser Zeit hält sich das österreichische Team auf den Weltmeisterschaften eine Schnur von vier Siegen, als sie gleich zweimal in der WM in Obersdorf im Jahre 2005 gewinnen konnten, wo der Wettkampf der Mannschaften auf der Mittel- und Großschanze verlief.
 
Mit einer großen Enttäuschung endete der Wettbewerb für Deutschland. Das Quartett Neumayer, Hocke, Uhrmann a Schmitt figurierte nach der ersten Runde auf dem 10. Platz und um zwei Positionen ist ihm also der Vormarsch in das Finale entflohen. Die deutsche Misere unterstrich mit seinem letzten Sprung der silberne Medaillenträger aus dem gestrigen Individualwettkampf auf der Großschanze Martin Schmitt, der nur auf die Markierung von 112,5 m sprang und brachte somit die Sieger des Teamwettkampfes von dem Championat in den Jahren 1999 und 2001 um den Vormarsch.
Das Liberecer Championat verabschiedete sich so heute nach den Kombinierern auch von den Skispringern. Im morgigen Programm bleibt noch der letzte Wettkampf übrig – der Herrenlanglauf über 50 km.
 
Ergebnisse: Teamwettkampf HS 134
1. Österreich 1034,3 Punkte (Loitzl 131+136m, Koch 121+134m, Morgenstern 123+123m, Schlierenzauer 127,5+123m) 2. Norwegen 1000,8 Punkte (Bardal 128+135m, Hilde 122+129m, Evensen 118,5+, Jacobsen 126,5) 3. Japan 981,2 Punkte (Tochimoto 123,5+127m, Okabe 127+135m, Ito 118,5+123,5m, Kasai (122+120m) 4. Polen 972,1 Punkte 5. Tschechische Republik 963,3 Punkte (Hlava 120+125m, Vaculík 118,5+123,5m, Janda 125,5+129m, Koudelka 124+118,5m) 6. Finnland 947,5 Punkte 7. Slovinsko 914,6 Punkte 8. Frankreich 874,5 Punkte
 
(do; ub. mc)
 
 
 

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