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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten...

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger...

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Die Liberecer Weltmeisterschaft endete, es lobt sie die ganze Welt

01. 03 2009 20:00:00

(Liberec – eigener Artikel) Heute war auf dem Programm der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 der letzte Wettkampf der Herren über 50 km. Der letzte Weltmeister, die letzten Medaillen. Und danach lediglich die Abschlusszeremonie und die Übergabe der gedachten Staffel. Die 47. FIS Nordische Weltmeisterschaft Liberec 2009 ging zu Ende. Die Welt lobt das Championat. Wir können auf die WM zu Recht stolz sein.
 
Einen Tag vor dem Ende des Championats gab die Internationale Skiföderation ihren Schlussbericht zur Kenntnis. In der Bewertung der letzten 14 Tage unterscheidet sie sich nicht davon, was die Mitglieder des Organisationsausschusses von den Wettbewerbern, den offiziellen Vertretern von einzelnen Skiverbanden, manchen Journalisten, aber auch Besuchern aus aller Welt hörten.
 
Wir erlebten hier in Liberec ein riesiges Championat“, fasste an Stelle von allen einige Stunden vor dem Ende Gian Franco Kasper, der FIS Präsident, seine Gefühle zusammen. Die Liberecer Meisterschaft schreibt sich in die Geschichte als ein Championat der neuen, modernen Zeit ein.
 
Das Organisationsteam ging einen langen und nicht immer einfachen Weg, um die WM zu schaffen. Fast 2 000 Menschen bemühten sich für 14 Tage die bestmöglichen Bedingungen nicht nur den Sportlern, sondern auch allen Besuchern und weiteren Gästen zuzusichern.
 
Liberec gehörte im Laufe des Championats nicht nur dem Sport, sondern auch der Unterhaltung und Kultur. Heute kann Liberec mit einem reinen Gewissen verschnaufen. Wir bestanden es – und die Liberecer Meisterschaft kann man von der organisatorisch-sportlichen Seite gesehen zu solchen Meisterschaften reihen, als ob es in Obersdorf vor 4 Jahren gewesen wäre.
 
Ich möchte mich sehr bei allen bedanken, die sich an der Championatsvorbereitung in seiner ganzen Historie beteiligten. Mein großer Dank gehört den Freiwilligen, die wahrhaftig bewiesen, das sie das Herz und Seele aller großen Aktionen sind und dass der Organisationsausschuss ohne diese Menschen nicht zurechtgekommen wäre. Ich würdige ihren Einsatz hauptsächlich in der Zeit, als Liberec von Schneemassen gequält wurde und sie ließen niemanden ausatmen, “ sagte Kateřina Neumannová nur wenige Minuten nach dem offiziellen Abschluss des Championats. „Ich möchte gerne auch allen Fans danken, die in Vesec, als auch auf dem Ještěd eine tolle Stimmung gemacht haben. Mehr als hundertsiebzigtausend Ski- und Sportliebhaber zeigten der ganzen Welt sehr deutlich, dass die Tschechen Sport und Skifahren im Herzen haben,“ fuhr die Präsidentin des Organisationsausschusses fort.
 
Und welche waren die schlimmsten Augenblicke im Laufe der Meisterschaft_ „Für mich war der kritischste Tag, als die Eröffnung verlief. Bis vier Uhr lösten wir eine Menge Probleme. Bis zum letzten Augenblick machte man die Schlussvorbereitungen. Danach musste ich alle Sorgen hinter mich werfen und ohne Rücksicht auf die Müdigkeit alle anlächeln und gesellschaftliche Pflichten erfüllen, “ beschrieb Nemannová.
 
Obwohl wir uns die Medaillenerfolge sehr wünschten, nimmt nur Lukáš Bauer das Silber aus dem 15 km Langlauf mit nach Hause. Leider den Erwartungen von allen nach, schlug die tschechische Herrenstaffel fehl. „Ich war nett überrascht, dass die tschechischen Fans unsere Repräsentanten bis zum Ende unterstützt haben, obwohl sie schon wussten, dass es nicht gut ausgehen wird,“ fügte Neumannová hinzu.
 
Den Organisatoren gelang es während des Championats den Rekord in der Besucheranzahl von Skiwettbewerben auf dem Gebiet der Tschechischen Republik zu bezwingen. Gerade zur freitägigen Herrenstaffel kamen 37 000 Zuschauer. „Außerdem sind auch die Leistungen des Tschechischen Fernsehens hervorzuheben, das auf dem Liberecer Championat ein riesiges Stück Arbeit machte und seine Aufnahmen Fernsehstationen in der ganzen Welt sendeten. Wir bedanken uns überaus für diese ausgezeichnete Zusammenarbeit auf dem Championat, “ sagte Kateřina Neumannová.
 
Diese FIS Weltmeisterschaft im nordischen Skifahren stellt den neuen Meilenstein in der Geschichte unserer Meisterschaften dar. Es ist zum ersten Mal, als ein Staat ohne seine eigenen Nationalfavoriten eine so erfolgreiche Meisterschaft veranstaltete. Für mehrere Tage waren hier sehr hohe Anzahlen der Besucher in den Sportarealen zu verzeichnen, und das Endresultat könnte sich bis auch 180 – 200 000 in 12 Tagen belaufen. Die abendliche Medaillenübergabe auf der Liberecer Medal Plaza, die jeden Abend mit Fans als aller Welt gefüllt ist, war dank emotioneller Stimmung ein Kompliment den besten Skifahrern des klassischen Skifahrens, “  sagte außer anderem Präsident der FIS Kasper.
 
Was geschah alles in den letzten 14 Tagen in Liberec_ Welche Zahlen können das Liberecer Championat auch charakterisieren_ Wir führen nur ein paar Angaben zur Illustration an:
 
·         Hier fanden 20 Weltmeisterwettkämpfe statt. Einer der größten Alpträume aller Organisatoren von Skiveranstaltungen ging nicht in Erfüllung und das Wetter erlaubte nicht nur Langlaufwettkämpfe zu veranstalten, sondern auch die Skisprünge;
  • Der Liberecer Marktplatz des Dr. Edvadr Beneš (im Laufe des Championats als Medal Plaza genannt) lernte 34 Weltmeister kennen (dank Teamwettkämpfen waren es mehr, als es die Anzahl der alleinigen Wettbewerbe war) und erlebte 9 feierliche Zeremonien, die insgesamt mehr als 360 Minuten dauerten;
  • Das Vesecer Areal erlebte während der Meisterschaft 17 Wettbewerbe, die insgesamt 13:53:50 Stunden dauerten;
  • Zum Maskottchen des Vesecer Areals wurde der Hahn Eda, den von seinen Freunden einer von denen bekam, die jeden Tag in frühen Morgenstunden die Strecken für den nächsten Tag vorbereiten;
  • Das Skisprungareal Ještěd erlebte 7 Wettkämpfe;     
  • Für Zwecke des Championats wurden mehr als 1 000 Startnummern verwendet;
  • Im Laufe des Championats erhielten mehr als 16 800 Personen die Akreditation (Akreditation, oder der s.g. „day pass“, Tagespass);
  • Das Pressezentrum veröffentlichte 45 Pressenachrichten und veranstaltete mehr als 25 Pressekonferenzen von einer Gesamtlänge von fast 9 Stunden;
  • Die offiziellen Fotografen des Championats machten innerhalb von 14 Tagen 50 000 Aufnahmen;
  • im Verlauf der WM wurden die Batterien in den Walkie-Talkies 9 870 Mal gewechselt.
 
Das Organisationskomitee der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 bedankt sich aufrichtig bei allen, die ihm in seiner Arbeit halfen und dankt denen, die ihn während der Vorbereitungen und Realisation des Championats unterstützten. Außerdem bedanken wir uns bei der Regierung der Tschechischen Republik, beim Ministerpräsidenten Mirek Topolánek, der persönliche Patronanz über die Meisterschaft übernahm, den Vertretern der Stadt Liberec mit dem Oberbürgermeister Jiří Kittner an der Spitze und auch allen Bewohnern der wunderschönen Stadt unter dem Ještěd. Die 47. FIS Nordische Skiweltmeisterschaft ist nicht der Erfolg von einem Menschen, eines Organisationsausschuss, oder einer Stadt. Die ganze Welt nimmt es vor allem als einen großen Erfolg der Tschechischen Republik wahr.
 
Deshalb einen großen Dank an alle, die sich dafür auch einsetzten.
 
(so; ub. mc)
 
 
 

 

 

Den letzten Wettkampf gewann Herr Taktangeber

Auch schon der letzte Wettkampf der 47. FIS Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 kennt seinen Sieger. Zu Recht wurde es der phänomenale Norweger Petter Northug. Von Liberec nimmt er sich also drei Goldmedaillen mit. Eine große Überraschung des heutigen Wettbewerbs ist das Silber des Russen Maxim Vylegžhanin, Bronze holte sich Tobias Angerer aus Deutschland. Eine gute Leistung brachten auch die tschechischen Repräsentanten, Martin Koukal fuhr ins Ziel als Siebter, Jiří Magál auf dem 17. Platz. Von der FIS Nordischen Weltmeisterschaft Liberec 2009 verabschiedete sich also auch das Areal in Vesec.

Eine Cafeteria der Nationen

Jeden Morgen beginnt das bunte Treiben der talentierten Athleten, Trainer, Serviceleute und Freiwilligen in der Cafeteria in Harcov, die nun das Dorf der Athleten für die Zeit der Nordischen Skiweltmeisterschaft geworden ist. Diese Cafeteria, die im Zentrum der sechs Gebäudekomplexe liegt, begrüßt die Bewohner mit gutem Essen, von dem niemand hungrig weggeht. Wenn man in diesem Mikrokosmos der Weltbevölkerung sitzt, kann man nicht behaupten, dass alle Wettläufer auf dem weißen Schnee sind, alle nach Medaillen streben und nach der Möglichkeit am folgenden Abend auf der Siegertreppe ihr eigenes Event zu feiern. Diese Athleten, Männer und Frauen, sprechen viele Sprachen, sitzen an denselben Tischen und reden über viele Sachen. Sie lachen zusammen, gratulieren den Gewinnern des vorherigen Tages und zeigen so ein wirklich sportliches Verhalten, das unter Weltmeisterschaftskreisen üblich ist.

Präsident Kasper und die Liberecer Medaillen

Langsam schleicht sich halb ach am Abend an und um die Liberecer Medal Plaza fließen Hunderte von Fans. Wie an jedem Tag der Weltmeisterschaft, auch heute ist auf acht Uhr die feierliche Zeremonie der Medaillenübergabe geplant. Und wie gewöhnlich jeden Tag auch heute erscheint um halb acht auch der Präsident der Internationalen Skiföderation Gian Franco Kasper. Alleine gelassen steht er auf der Treppe des Liberecer Rathauses herum und verfolgt das Gewimmel umher. Ab und zu spricht er kurz mit den Organisatoren, sein Moment trifft ein, sobald die Siegerteams auftauchen. Die haben es auf das Treffen mit dem Bürgermeister Kittner eilig, nichtsdestoweniger gratuliert ihnen als Erster selbst Kasper.

Der Kampf um das letzte Gold

Der Norweger Petter Northug startet in den abschließenden Lauf der Nordischen Skiweltmeisterschaft Liberec 2009 von der 2. Position, dafür aber als größter Favorit. Sein Landsmann aus Strindheim, der zweite Mann des Weltpokals, läuft Sprints und Marathons gut.

Der vorletzte WM-Tag galt Europa

Nach den Tagen, die thematisch einigen teilnehmenden Staaten galt (man erinnert sich bestimmt gut an den norwegischen oder tschechischen Tag), war der Samstag in Zeichen der Europäischen Union. Auf der Regional Plaza war ein Stand, der den tschechischen Vorsitz der EU präsentierte.

Im Wettkampf der Teams herrschten die Österreicher, die Tschechen auf dem ausgezeichneten fünften Platz

Ein riesiges Drama wickelte sich auf der Ještěder Großschanze im letzten Wettkampf des Skisprungdurchganges ab. In diesem Wettbewerb herrschten schon seit dem ersten Sprung die Österreicher und die Silberposition sicherte sich durchlaufend das norwegische Quartett. Um die bronzene Position kämpften bis zum letzten Sprung gleich vier Mannschaften. Letztendlich freuten sich über den dritten Platz die Japaner. Die Tschechen landeten auf dem ausgezeichneten fünften Platz.

Weiteres Gold an die USA, Demong holte den Titel

Heute haben die Amerikaner wahrscheinlich wieder ihren Fehler bereut, der sie im Teamlauf der nordischen Kombination mit Sicherheit die Goldmedaille gekostet hat. Die vergessene Startnummer hat ihnen die Chance genommen, der Sieger unter den Kombinationsläufern auf der Liberecer Weltmeisterschaft zu werden. Bill Demong machte heute das gut, was er verursacht hat. Die Goldmedaille, die er beim Kombinationslauf auf er Sprungschanze HS134 und auf dem 10 km- Lauf gewann, muss er aber wahrscheinlich mit den teilen, die er am Donnerstag um den Sieg gebracht hat. Eine sehr gute Leistung zeigte auch Pavel Churavý, als er auf dem tollen 8. Platz gelandet ist. Und das sogar mit Skiern, die er sich von Martin Koukal geliehen hat.

Polen feiert wieder in Liberec, Kowalczyk holte sich ihr zweites Gold

Genau eine Woche nachdem Justyna Kowalczyk sich auf dem Liberecer Platz auf das Siegertreppchen gestellt und den ersten Titel übernommen hat, gewann sie überzeugend den 30 km- Lauf der Frauen im Freistil. Auch das russische Team war (endlich) erfolgreich. Medvedjew bekam Silber, Bronze geht in die Ukraine dank Schewtschenko. Die Tschechinnen haben wieder nicht für eine Überraschung gesorgt und endeten zwischen Platz 30 und 50. Liberec erlebte außerdem eine weitere Premiere – zum ersten Mal in der Geschichte haben die Athletinnen während einem Frauenmarathon die Skier getauscht.

Offizielle Information der JURY - 28. 2. 2009

Offizielle Information der JURY - 28. 2. 2009

Vor dem Lauf ist der Franzose Chappuis an der Spitze, Churavý Zwölfter

Den Skisprung beim individuellen Kombinationslauf gewann der Franzose Lamy Chappuis auf der großen Ještěder Sprungschanze mit einem 131 m- Sprung. Beim Lauf am Nachmittag hatte er am Start einen fast halb minütigen Vorsprung vor den Finnen Koivuranta und Ryynaenen. Koivuranta gab aber aus gesundheitlichen Gründen kurz nach den Skisprüngen auf. Unser Pavel Churavý sprang 122,5 m und verliert durch die Zwölftplatzierung eine Minute und drei Sekunden.

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